WISSENSCHAFTLICHES ARBEITEN IM STUDIUM — EIN ÜBERBLICK VON DER ERSTEN HAUSARBEIT BIS ZUR DISSERTATION

Der Begriff des wissenschaftlichen Arbeitens wirkt auf Außenstehende äußerst anspruchsvoll und seriös. Für Studierende ist es Neuland und fester Bestandteil des Studiums. Es beginnt in der Regel im Rahmen der Hausarbeit. Ebenso sind die Bachelorarbeit, Masterarbeit und die Dissertation wissenschaftliche Arbeiten.

Vorrangig wird an Hochschulen sowie an privaten Forschungsanstalten wissenschaftlich gearbeitet. Die Ergebnisse der Arbeit geben Antworten auf konkrete Fragestellungen. Dazu beschäftigt sich der Verfasser einer wissenschaftlichen Arbeit objektiv, sachlich und kritisch mit der aktuellen Forschungslage.

Gute Quellen und korrektes Zitieren sind die Voraussetzung. Wissenschaftliches Arbeiten dient neben dem Erreichen akademischer Abschlüsse der Weiterentwicklung von Forschung und Lehre. Daher ist es für viele Menschen eine besondere Herausforderung. Was sind die Besonderheiten beim wissenschaftlichen Arbeiten? Dieser Beitrag gibt einen ersten Überblick.

Was Studierende vor der ersten wissenschaftlichen Arbeit wissen sollten

Wissenschaftliches Arbeiten bedeutet ein systematisches, strukturiertes Verbinden von vorliegenden Erkenntnissen mit einer eigenen Fragestellung. Die Arbeit enthält Inhalte, die bisher an keiner anderen Stelle festgestellt wurden. Die aufgestellten Antworten müssen nachvollziehbar und nutzbar sein.

Um die Methoden zu verstehen, ist die Kenntnis der grundlegenden Faktoren wissenschaftlicher Arbeitsweisen wichtig:

Die wesentlichen Methoden für erfolgreiches wissenschaftliches Arbeiten

An den Hochschulen wird meistens wissenschaftlich gearbeitet, um eine Abschlussarbeit zu verfassen. Diese sind für die Abschlüsse Bachelor, Master und Doktor obligatorisch.

Die Anleitungen der Hochschulen zur Verfassung wissenschaftlicher Arbeiten enthalten detaillierte Vorgaben. Hier finden sich gängige Standards für Verfassung korrekter Arbeiten, die sich auf die folgenden Arbeitsschritte konzentrieren:

1. Mit der richtigen Fragestellung zum Thema

Steht die Bachelorarbeit an, ist die richtige Fragestellung der wesentliche erste Arbeitsschritt. Damit wird das Thema exakt eingegrenzt und jedem Betrachter werden die zu erwartenden Inhalte prägnant vermittelt.

Wissenschaftliches Arbeiten macht innerhalb der eigenen Interessen besonderen Spaß. In der Regel haben sich diese in den vorherigen Semestern herausgestellt. Ebenso ist ein wissenschaftlicher Coach vorteilhaft, wenn die Themenfindung zu viel Mühe macht.

Im Geschäftsleben klärt eine detaillierte Bedarfsanalyse, ob die mögliche Produktinnovation auf Nachfrage stoßen wird. Ebenso ist bei einem interessanten Thema zu prüfen, ob die geplante Fragestellung wissenschaftlich relevant ist.

Fragestellungen im Sinne einer wissenschaftlichen Arbeit drücken immer eine beabsichtigte Forschung aus, um Antworten zu geben. Sollten sich andere Akademiker bereits mit dem Thema auseinandergesetzt haben, sollte umso mehr die eigene Kompetenz kritisch beurteilt werden. Auch hierbei gelten die betriebswirtschaftlichen Grundsätze von Aufwand und Ertrag.

Hinweise auf die korrekte Formulierung mögen banal klingen. Doch die Macht der großen Worte ist bekannt. In Verbindung mit dem Einsatz der richtigen Formate erzielt der Verfasser eine einzigartige Wirkung. Dies ist bei wissenschaftlichen Arbeiten die Benchmark.

Die korrekt angewendeten Zitierweisen gehören ebenso zu den Selbstverständlichkeiten einer hochwertigen wissenschaftlichen Arbeit. Mit der Hilfe eines Korrektorats und Lektorats ist der Verfasser auf der sicheren Seite und kann sich auf die Inhalte seiner Arbeit konzentrieren.

2. Festlegung von Struktur und Methoden für gute Lesbarkeit und systematischen Fortschritt der Arbeit

Die Gliederung einer wissenschaftlichen Arbeit vermittelt einen ersten Eindruck darüber, mit welchen Methoden die Forschungsfrage beantwortet wird. Die Unterteilung in Hauptkapitel, Unterkapitel und Unterpunkte erleichtert das Lesen.

Gleichzeitig erstellt sich der Verfasser damit seine eigene Navigation. Daher ist ein logischer Aufbau sowohl für den Arbeitsfortschritt als auch für die Nachvollziehbarkeit der Forschung wichtig. Der berühmte rote Faden ist dadurch an jeder Stelle erkennbar. Wenn dieser dem Verfasser verloren geht, leistet ein Lektorat wertvolle Dienste.

Zur guten Lesbarkeit gehört die angemessene Verwendung von Fachbegriffen und Fremdwörtern. Auch wenn damit die Darstellung der Kompetenz verbunden ist: Sie sollten ausschließlich verwendet werden, wenn dies für die Beschreibung unumgänglich ist. In diesen Fällen ist bei unbekannteren Fachbegriffen eine kurze Erklärung sinnvoll.

3. Qualifizierte Selektion der Quellen

Die Erinnerung an Mathematikarbeiten zu Schulzeiten hilft, die Bedeutung der Quellen für wissenschaftliche Arbeiten zu verstehen. Der Weg musste nachvollziehbar sein, um das mathematische Ergebnis zu würdigen.

Um den Weg der Forschungsarbeit nachvollziehen zu können, müssen Methoden und die verwendeten Quellen offengelegt werden. Idealerweise ist die geleistete Forschungsarbeit reproduzierbar.

Dazu gehört die Begründung, warum die Methoden verwandt wurden. Bei der Verwendung fremder Quellen sind vorgegebene Zitierweisen einzuhalten. Ansonsten wird ein Plagiat produziert und somit geistiges Eigentum gestohlen. Der sicherste Weg ist eine professionelle Plagiatsprüfung.

Beim wissenschaftlichen Arbeiten muss der aktuelle Stand der Forschung bekannt sein. Aus diesem Grund wird im Vorfeld mehr gelesen, als für die eigentliche Arbeit verwendet werden kann. Die fundierte Selektion ist daher für eine hochwertige wissenschaftliche Arbeit unumgänglich.

4. So wichtig wie die Fragestellung: die objektive Antwort

Wissenschaftliche Arbeit gibt durch eine nachvollziehbare Forschungsarbeit Antworten auf die zu Beginn gestellten Fragen. Es geht nicht um die Beeinflussung von Meinungen durch einen angenehmen oder gar vertriebsorientierten Schreibstil. Eine hochwertige wissenschaftliche Arbeit ist daher von Sachlichkeit und Objektivität geprägt.

Nicht Annahmen, sondern Ergebnisse der eigenen Forschungsarbeit sind die Argumente bei der Beantwortung der Fragestellungen. Mit persönlichen Bewertungen sollte der Verfasser vorsichtig umgehen. Auf jeden Fall muss er diese als solche kennzeichnen.

Die gebotene Sachlichkeit bedeutet nicht, auf Methoden für eine Optimierung der Lesbarkeit verzichten zu müssen. Spannung und Dramatik sind geeignete Mittel, um die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Arbeit überzeugend zu vermitteln.

Wissenschaftliches Arbeiten: Klare Regeln erleichtern die Vorgehensweise

Die Regelwerke der Hochschulen zum wissenschaftlichen Arbeiten machen präzise Vorgaben zur Formulierung der Fragestellung und erwarten einen nachvollziehbaren Weg zur Beantwortung. Zu beachten sind die vorgegebenen Zitierweisen, die sich an den Hochschulen unterscheiden können.

Studierende, die sich rechtzeitig mit den Vorgaben beschäftigen und die Grundregeln kennen, arbeiten stressfreier. Aus dem bürokratischen Regelwerk wird somit eine enorme Navigationshilfe auf dem Weg zu einer erfolgreichen wissenschaftlichen Arbeit.

WISSENSCHAFTSCOACHING: BERATUNG, COACHING, LEKTORAT, ÜBERSETZUNG

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